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Tod und Ewiges Leben in prächtigem Stimmenklang

Rossinis Stabat Mater: Evangelische Kantorei St. Goarshausen sorgt in katholischer Kirche für eindrucksvolles Erlebnis

 

 ST.GOARSHAUSEN/RHEIN-LAHN. (27. November 2018) Allein für das furiose Finale war das Konzert der evangelischen Kantorei St. Goarshausen am Toten- und Ewigkeitssonntag einen Besuch wert. Neben einer wunderbaren Kantate des Zeitgenossen Gustav Gunsenheimer stand Rossinis „Stabat Mater“ auf dem Programm, das begleitet von der russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg und mit vier brillanten Solisten zum musikalischen Erlebnis wurde.

 

Der Opern-Komponist Rossini lässt sich von den ersten Tönen an nicht verleugnen. Dramatisch, ja geradezu hoch theatralisch mutet an, wie Rossini das Leiden der Mutter unter dem Kreuz musikalisch umsetzt. Natürlich lässt sich das Werk auch zur Passionszeit aufführen, aber was soll Christen am Gedenktag für die Verstorbenen des Jahres mehr trösten als das Leiden Jesu und die Gewissheit, das diesem durch die Auferstehung ein Ende gesetzt wurde? Und darin bestärkt Rossinis Werk die Zuhörer durch eine immer wieder auch bemerkenswerte Leichtigkeit in seiner Komposition.

 

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Kantorei singt Eindrucksvoll

 Kultur Chor, Solisten und Instrumentalisten brillieren mit Mozarts Requiem in St. Goarshausen

 St. Goarshausen/Rhein-Lahn. Ein bewegendes Konzert hat die evangelische Kantorei St. Goarshausen zum Ende des Kirchenjahres geboten. Unter Leitung von Dekanatskantor Markus Ziegler und begleitet von der Vogtland Philharmonie lieferte sie mit Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem in d-Moll einen eindrucksvollen Höhepunkt zum Abschluss ihrer Saison. Die berühmte Komposition, über der Mozart 1791 verstarb und die von dessen Schüler Franz Xaver Süßmayr vollendet wurde, hallte im Gemüt der Besucher in der katholischen Kirche von St. Goarshausen noch lange nach.